Simone Brander, SP, neu

kandidiert für den Stadtrat und den Gemeinderat im Wahlkreis 10 in Zürich

Simone Brander, 1978, Fachspezialistin Energiewirtschaft

Leider sind Hate Crimes auch in Zürich traurige Realität. Neu werden Hate Crimes von der Stadt statistisch erfasst. Dies ist ein wichtiger Schritt. Es braucht in Zürich aber mehr Massnahmen gegen Homo- und Trans- und Interfeindlichkeit im öffentlichen Raum, im Nachtleben und am Arbeitsplatz. Mehr Sensibilisierung, Präventation und Schulung tut not. Damit Zürich eine Stadt für alle wird.

Fragebogen

Ehe und Familie
Haben Sie die «Ehe für alle» befürwortet? (Abstimmung vom 26.9.2021)🟩 🟩Für mich eine Selbstverständlichkeit! Ein wichtiger Schritt zur Gleichberechtigung für gleichgeschlechtliche Paare.
Sollen trans Personen, wenn sie Eltern werden, das Recht haben, auf der Geburtsurkunde des Kindes gemäss ihrer Geschlechtsidentität eingetragen zu werden?🟩 🟩
Befürworten Sie die Möglichkeit, mehr als zwei Eltern in die Geburtsurkunde einzutragen?🟩 🟩
Sollen in der Schweiz die Leihmutterschaft und die Eizellspende zugelassen werden?🟩Da durch Leihmutterschaften im Ausland Probleme für die betroffenen Familien im Inland entstehen, macht es im Sinne des Kindswohls Sinn, dass die Leihmutterschaft legalisiert wird.
Geschlechtseintrag und körperliche Integrität
Sollten auch trans Personen unter 16 Jahre ihren Geschlechtseintrag selbstbestimmt (ohne Unterschrift der Eltern) ändern können?🟩 🟩Unbedingt! Leider gibt es Eltern, die nicht zum Wohle der jungen Trans-Personen handeln, was zu unnötigem Leiden führt.
Befürworten Sie die Einführung nicht-binärer Geschlechtseinträge oder auch die Möglichkeit, keinen Geschlechtseintrag zu haben?🟩 🟩Klar ja! Der duale Geschlechtereintrag verursacht unnötiges Leiden.
Befürworten Sie ein Verbot von Operationen an urteilsunfähigen intergeschlechtlichen Kindern (es sei denn die Operation ist für die Gesundheit des Kindes dringend notwendig)?🟩 🟩Ja, natürlich.
Diskriminierung und Gewalt
Haben Sie den «Schutz vor Diskriminierung von Lesben, Schwulen und Bisexuellen» befürwortet? (Abstimmung vom 9. Februar 2020)🟩 🟩Natürlich! Ein wichtiger Meilenstein.
Hätten Sie auch den Schutz vor Diskriminierung von trans Personen und intergeschlechtlichen Personen befürwortet?🟩 🟩Selbstverständlich – auch trans und intergeschlechtliche Personen sollen vor Diskriminierung geschützt werden.
Soll die Polizei eine Statistik über homo-, bi- und transfeindliche Gewalt (Hate Crime) führen?🟩 🟩Klar ja. Datengrundlagen ermöglichen das Ausarbeiten von Massnahmen gegen Gewalt. Einen entsprechenden Vorstoss habe ich in Zürich miteingereicht. Es braucht auch eine Sensibilisierung der Polizei.
Sollen operative Eingriffe an intergeschlechtlichen Kindern in kantonalen und städtischen Spitälern statistisch erfasst werden?🟩 🟩
Bildung
Befürworten Sie, dass die Themen sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und Variationen der Geschlechtsmerkmale (Intergeschlechtlichkeit) Teil des Lehrplan 21 sind?🟩 🟩Natürlich! Ich durfte bei der Erarbeitung dieser Bestandteile des Lehrplans 21 sogar mitwirken.
Soll die Vielfalt von Familien und Geschlechtern bereits in Kindergarten und Primarschule thematisiert werden?🟩 🟩
Sollen die Schulen in Ihrer Gemeinde zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt Dienstleistungen von Community-Organisationen wie GLL, Transgender Network Switzerland, Milchjugend oder InterAction Schweiz in Anspruch nehmen?🟩 🟩Diese Organisationen leisten wichtige Beiträge.
Infrastruktur
Befürworten Sie eine Aufhebung der Pflicht (z.B. von Arbeitgebenden), geschlechtergetrennte WCs anzubieten und damit die Möglichkeit, WCs für alle anzubieten?🟩 🟩WCs für alle sind für mich eine integrative Lösung.
Sollen neue öffentliche Gebäude obligatorisch (zusätzlich) Unisex-WCs und -Garderoben einplanen?🟩 🟩WCs für alle sind für mich eine integrative Lösung.
Migration
Soll der Zugang zu spezialisierter medizinischer Versorgung für queere Asylsuchende, wie z.B. psychologische Begleitung oder geschlechtsangleichende Massnahmen, sichergestellt werden müssen?🟩 🟩Auf jeden Fall. Ich erlebe es im Alltag, mit welchen Problemen und Hürden bei der medizinischen Versorgung die Betroffenen konfrontiert sind.
Sollen bei der Unterbringung und Betreuung Asylsuchender, vorläufig Aufgenommener und anerkannter Flüchtlinge die spezifischen Bedürfnisse queerer Menschen berücksichtigt werden müssen?🟩 🟩Ja. Ich habe selbst eine geflüchtete Trans-Person bei mir zu Hause aufgenommen, da das Bundesasylzentrum für sie kein sicherer Aufenthaltsort war.
Engagement für Gleichstellung
Soll die Fachstelle für Gleichstellung des Kantons Zürich einen expliziten Gleichstellungsauftrag für LGBTQIA-Personen erhalten?🟩 🟩Mit dem analogen Auftrag in der Stadt Zürich haben wir positive Erfahrungen gemacht.
Sind sie bereit, bei politischen Anliegen der LGBTQIA-Community mit Organisationen aus der Community (z. B. HAZ – Queer Zürich, Transgender Network Switzerland, InterAction Schweiz) zusammenzuarbeiten, im Sinne von «nothing about us without us»?🟩 🟩Selbstverständlich. Die Betroffenen wissen am besten, was sie selbst benötigen.
Soll die öffentliche Hand Beratungs- und Vernetzungsangebote für queere Menschen und deren Angehörige mitfinanzieren (beispielsweise das Regenbogenhaus Zürich)?🟩 🟩
🟩 🟩 = Ja, 🟩 = Eher Ja, 🟥 = Eher Nein, 🟥 🟥 = Nein

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