Karin Rykart, Grüne, bisher

kandidiert für den Stadtrat in Zürich

Karin Rykart, 1971, Stadträtin, Foto: Caroline Krajcir

Das Thema «Gleichstellung» hat mich politisiert und ist bis heute ein Anliegen, das meine politische Arbeit mitprägt. Diskriminierung und Gewalt gegen Minderheiten haben keinen Platz in Zürich.

Fragebogen

Ehe und Familie
Haben Sie die «Ehe für alle» befürwortet? (Abstimmung vom 26.9.2021)🟩 🟩 Ich war sehr erfreut, dass das Abstimmungsresultat so klar ausgefallen ist.
Sollen trans Personen, wenn sie Eltern werden, das Recht haben, auf der Geburtsurkunde des Kindes gemäss ihrer Geschlechtsidentität eingetragen zu werden?🟩 🟩
Befürworten Sie die Möglichkeit, mehr als zwei Eltern in die Geburtsurkunde einzutragen?🟩 🟩
Sollen in der Schweiz die Leihmutterschaft und die Eizellspende zugelassen werden?🟩Insbesondere bei der Leihmutterschaft müssten jedoch klare Rahmenbedingungen geschaffen werden, die die Ausbeutung der Leihmütter verhindert.
Geschlechtseintrag und körperliche Integrität
Sollten auch trans Personen unter 16 Jahre ihren Geschlechtseintrag selbstbestimmt (ohne Unterschrift der Eltern) ändern können?🟩 🟩
Befürworten Sie die Einführung nicht-binärer Geschlechtseinträge oder auch die Möglichkeit, keinen Geschlechtseintrag zu haben?🟩 🟩Grundsätzlich sollte jede Person einen Geschlechtseintrag haben, mit dem sie sich identifizieren kann, also auch keinen.
Befürworten Sie ein Verbot von Operationen an urteilsunfähigen intergeschlechtlichen Kindern (es sei denn die Operation ist für die Gesundheit des Kindes dringend notwendig)?🟩 🟩Es sollten grundsätzlich keine unnötigen Operationen durchgeführt werden – schon gar nicht an Kindern, die noch nicht selbst entscheiden können.
Diskriminierung und Gewalt
Haben Sie den «Schutz vor Diskriminierung von Lesben, Schwulen und Bisexuellen» befürwortet? (Abstimmung vom 9. Februar 2020)🟩 🟩
Hätten Sie auch den Schutz vor Diskriminierung von trans Personen und intergeschlechtlichen Personen befürwortet?🟩 🟩In der Stadt Zürich sind wir dazu auch aktiv geworden: «Zürich schaut hin» gemeinsam gegen Sexismus, Homo- & Transfeindlichkeit; dieses Projekt wurde von der Stadtpräsidentin und mir vor 2 Jahren gestartet
Soll die Polizei eine Statistik über homo-, bi- und transfeindliche Gewalt (Hate Crime) führen?🟩 🟩Diese Forderung aus dem Gemeinderat habe ich umgesetzt und die Stadtpolizei erfasst nun Hate Crimes ihrer der Statistik.
Sollen operative Eingriffe an intergeschlechtlichen Kindern in kantonalen und städtischen Spitälern statistisch erfasst werden?🟩 🟩
Bildung
Befürworten Sie, dass die Themen sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und Variationen der Geschlechtsmerkmale (Intergeschlechtlichkeit) Teil des Lehrplan 21 sind?🟩 🟩
Soll die Vielfalt von Familien und Geschlechtern bereits in Kindergarten und Primarschule thematisiert werden?🟩 🟩
Sollen die Schulen in Ihrer Gemeinde zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt Dienstleistungen von Community-Organisationen wie GLL, Transgender Network Switzerland, Milchjugend oder InterAction Schweiz in Anspruch nehmen?🟩 🟩
Infrastruktur
Befürworten Sie eine Aufhebung der Pflicht (z.B. von Arbeitgebenden), geschlechtergetrennte WCs anzubieten und damit die Möglichkeit, WCs für alle anzubieten?🟩 🟩
Sollen neue öffentliche Gebäude obligatorisch (zusätzlich) Unisex-WCs und -Garderoben einplanen?🟩 🟩
Migration
Soll der Zugang zu spezialisierter medizinischer Versorgung für queere Asylsuchende, wie z.B. psychologische Begleitung oder geschlechtsangleichende Massnahmen, sichergestellt werden müssen?🟩 🟩
Sollen bei der Unterbringung und Betreuung Asylsuchender, vorläufig Aufgenommener und anerkannter Flüchtlinge die spezifischen Bedürfnisse queerer Menschen berücksichtigt werden müssen?🟩 🟩Grad bei der Betreuung von Asylsuchender, vorläufig Aufgenommerner und anerkannten Flüchtlingen ist dies besonders wichtig, da es um vulnerable Personen geht.
Engagement für Gleichstellung
Soll die Fachstelle für Gleichstellung des Kantons Zürich einen expliziten Gleichstellungsauftrag für LGBTQIA-Personen erhalten?🟩 🟩In der Stadt haben wir diesen Auftrag schon – eine Ausweitung auf den Kanton ist absolut empfehlenswert.
Sind sie bereit, bei politischen Anliegen der LGBTQIA-Community mit Organisationen aus der Community (z. B. HAZ – Queer Zürich, Transgender Network Switzerland, InterAction Schweiz) zusammenzuarbeiten, im Sinne von «nothing about us without us»?🟩 🟩Es ist wichtig, dass bei Kampagnen so wie aktuell z.B. aktuell «Zürich schaut hin», eine Begleitgruppe mit Vertreter*innen aus Community-Organisationen einbezogen wird.
Soll die öffentliche Hand Beratungs- und Vernetzungsangebote für queere Menschen und deren Angehörige mitfinanzieren (beispielsweise das Regenbogenhaus Zürich)?🟩 🟩
🟩 🟩 = Ja, 🟩 = Eher Ja, 🟥 = Eher Nein, 🟥 🟥 = Nein

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