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Seit genau 40 Jahren dauert das Engagement für die Anerkennung der Homosexualität in unseren Breiten an. Die Homosexuellen Arbeitsgruppen Zürich (HAZ) fordern nun in der Schweiz die konsequente Aufnahme von lesbischen, schwulen, bi- und transsexuellen Flüchtlingen aus Staaten, in denen Homosexualität als Straftatbestand gilt. Das Beispiel des Iran zeigt eindrücklich, wie notwendig diese Forderung ist.
Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle sehen sich aufgrund der Verfolgung ihrer Lebensweise oft gezwungen aus ihrem Heimatland zu fliehen. Queer Amnesty führt eine Liste von Staaten, in denen Homosexualität als offen geführte Lebensform stets zu Verfolgung, Verurteilung und sogar zur Todesstrafe führt. [http://www.queeramnesty.ch/docs/ILGA_map_2009_A2.pdf, Stand: 26.6.2009] Homosexualität als Asylgrund Der designierte Vorstand der HAZ fordert gerade in der Schweiz eine konsequente Flüchtlingspolitik. Hierzulande sind gleichgeschlechtliche Partnerschaften vom Gesetz her anerkannt. Für homo-, bi- und transsexuelle Asylsuchende aus betreffenden Staaten ist aus humanitären Gründen mindestens der Aufenthalt in der Schweiz zu gewähren. Keine Homosexualität im Iran? Der vom Wächterrat gegen alle Widerstände auf eine zweite Amtszeit bestimmte iranische Präsident Mahmut Ahmadinejad liess bereits während seiner ersten Amtszeit stets verlauten, dass Homosexualität im Iran nicht existiere. Seit der islamischen Revolution werden Homosexuelle konsequent einer Geschlechtsumwandlung unterzogen oder hingerichtet – es sei denn, die Flucht gelingt ihnen. Betroffene Personen werden im Iran nach einem operativen Eingriff per Geburtsurkunde zum anderen Geschlecht gezählt, als hätte es ihr Vorleben nie gegeben. Auf diese Weise legitimiert das Regime in Teheran die Nichtexistenz der gleichgeschlechtlichen Lebensweise. Zuversicht für die Zukunft Die HAZ sind zuversichtlich, dass sich auch in denjenigen Staaten, in denen Homosexualität noch unter allen erdenklichen Mitteln der Repression steht, in zukünftigen Bewegungen ein Meinungsumschwung einstellen kann und wird. Bis dahin werden die HAZ in Zürich alles daran setzen, dass sich unser Kanton und die ganze Schweiz als humanitärer Ort für die fliehenden Opponenten aus diesen Staaten zeigen. Im Namen des designierten Vorstandes der HAZ: Therese Bachofen, Ulla Blume, Marco Denoth, Patrick Hadi Huber, Martin Naef, Michi Rüegg. Für weitere Fragen gelangen Sie bitte direkt an Patrick Hadi Huber, 076 372 37 80,
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Notiz zum designierten Vorstand: Lange war es ruhig um die HAZ. Pünktlich zum 40. Jahrestag des Beginns der Stonewall-Krawalle in der Christopher Street in New York vom 27. auf den 28. Juni 1969 hat sich hier in Zürich wieder eine Gruppe von engagierten Personen gefunden, die im Rahmen von neuen Projekten und Zielen die Leitung der HAZ übernehmen möchte. Weitere Informationen hierzu folgen in Kürze. Die Medienmitteilung findet sich hier (PDF).
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