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«Coming-out» bedeutet «im Begriff sein, sich zu zeigen ». Der Begriff wurde geprägt von der US-amerikanischen Lesben- und Schwulenbewegung.
Das Herauskommen, das Sichtbarmachen von homo- oder bisexueller Existenz ist ein mutiger Schritt in die Öffentlichkeit, dem ein erster Schritt, das innere Coming-out vorausgeht. Bevor eine Frau oder Mann seine (neue) Orientierung nach aussen tragen kann, muss er/sie sich selbst über ihre Wünsche und Entscheidungen im Klaren sein.
Dabei sind innere Barrieren zu überwinden. In einer Gesellschaft, in der Diskriminierungen vorkommen, sind auch gleichgeschlechtlich liebende Menschen nicht frei von Homophobie, der Angst/Ablehnung gegenüber Homosexualität.
Erst wenn eine Frau, ein Mann sich selbst gegenüber ehrlich sein kann und sich selbst als Lesbe oder Schwuler, als das gleiche Geschlecht liebend annehmen kann, wird sie/er das Coming-out nach aussen wagen.
Das Coming-Out nach aussen bedeutet, sich zu öffnen gegenüber FreundInnen, MitschülerInnen und ArbeitskollegInnen, gegenüber den Eltern oder den eigenen Kindern.
Diverse Gruppen (s. Beratungs-Angebot) bieten Coming-out Gespräche an. Auf Wunsch und genügend Anmeldungen, werden auch separate Coming-out Abende durchgeführt, z.B. speziell für Frauen.
Natürlich ist auch ein persönliches, vertrauliches Einzelgespräch mit dem Schwulen- oder der Lesbenberaterin möglich. Weitere Informationen unten den entsprechenden Navigationspunkten oder direkt bei:
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